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Jetzt kann es regnen und wir werden auf der Baustelle nicht mehr naß, denn das Dach ist drauf. Wieder ein wichtiger Schritt geschafft und der Stall nimmt immer konkretere Formen an.

Das Aufstellen der Halle und das Montieren der Inneneinrichtung mit allem drum und dran ist der Job von Hr. Geiselhart (fröhlicher Schwabe aus Nürtingen) und seinem Team. Oben auf einem Bild sind die wichtigsten zu erkennen. Von links nach rechts:

 
Giovanni (feurig erfahrener Italiener und der älteste im Team, Respekt!!)
Arthur (auch König Arthur genannt:))
Sascha (der kleine Boss neben Hr. Geiselhart)
Sven (the one and only, sehr fleissig)
Christoph (der Mann an Flex, Bohrmaschine und allem sonst was Krach macht)

So eine Halle aufzustellen, alles zu bedenken, Lösungen zu suchen wenn was nicht so klappt usw. usw. ist wahrlich nicht einfach und ich bin froh, dass sich das Team so gut eingearbeitet hat. Es wird ein richtig schöner Stall und wenn es so weitergeht ist er in einem Monat bezugsfertig.

Das Konzept des Stalles ist im Prinzip ein leicht abgeschwächtes eines Aussenklimastalles. Das bedeutet, dass das Klima im Stall vergleichbar dem Klima Aussen ist. Wie es in der Praxis aussieht muss man sehen, aber in der Theorie ist es so, dass zwischen Innenraum und Wintergarten bzw. Freilauf immer so zwischen 10 und 12 Grad Unterschied sein sollen. Das heisst, im Sommer ist es auch im Stall relativ warm und im Winter auch relativ kühl. Allerdings ist die Luft im Stall durch das große Luftvolumen immer gut und von daher für die Tiergesundheit und Leistungfähigkeit der Hühner von Vorteil. In der Freilandhaltung wollen wir robuste und gesunde Hühner und von daher passen wir das Stallkonzept diesen Zielen an. Bei strengen Frostperioden kann man den Stallinnenraum auch voll schliessen, so das es nicht zu kalt wird, die Luft dann aber trotzdem gut bleibt. Dies ermöglicht das hohe Luftvolumen im Stall, das durch die besondere Bauweise entsteht. Dieses Konzept gibt es in dieser Form noch nicht oft und ich wünsche mir, dass es auch in der Praxis funktioniert, denn das erhöht die Qualität der Eier und kommt somit unseren Kunden zugute. Ausserdem kann man, denke ich, die Eier der Hühner aus diesem Stall ohne Bedenken genussvoll verzehren, denn den Bewohnern geht es wirklich gut:) Auf den Photos kann man auch gut die zwei Wintergärten (für jede Gruppe einen) erkennen, in denen sie frische Luft schnappen können, auch wenn draussen schlechtes Wetter ist.

Jetzt müssen noch die Legenester, Tränke- und Futteranlagen montiert werden. Auch nicht ganz so einfach, aber wir sind auf einem guten Weg und das wird:)

Ich freue mich auch, wenn Kunden und Interessierte mich auf der Baustelle ansprechen und sich erkundigen was ich da so mache. Wenn Sie das lesen uns sich vor Ort gern informieren wollen sind sie jederzeit willkommen und ich gebe auch gerne Auskunft.

Ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass Gott seine Hand über uns hält und noch nichts passiert ist. Nicht alles hat man selbst in der Hand.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal…..

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